Linuxspicker

Admins kleiner Zettelkasten für die Lösung von Linuxproblemen

Kategorie Linux

  • Mit Ubuntu 22.04 wird Mozilla Firefox standardmäßig als Snap-Paket installiert. Die Variante hat natürlich ihre Vorteile, jedoch stürzte bei mir gefühlt bei jedem zweiten dritten Start irgendeine für Snap wichtige Instanz ab oder startete nicht, wodurch vor dem Firefox-Start erst eine Fehlersuche und das händische Starten der fehlenden Komponente standen. Nicht wirklich komfortabel.


  • Unter Ubuntu 22.04 mit Xorg 1.21.1.4 trat nach dem Rückkehr aus dem Stromsparmodus bei externen Monitoren immer mal wieder das Problem auf, dass die höchste Auflösung von 1920×1080 auf einmal „vergessen“ wurde. Stattdessen war das Display auf 1680×1050 eingestellt und lediglich ein Neustart oder manchmal auch ein ab- und wieder abstöpseln des Monitors brachte die Auflösung zurück.


  • Bei einem Lenovo ThinkBook 16 G6 mit integriertem Intel-Grafikchip i915 friert der Bildschirm bei Ubuntu 22.04.3 LTS (Jammy Jellyfish) in Verbindung vor allem mit Firefox völlig zufällig ein. Als Fehlermeldung tauchte regelmäßig ein „flip_done timed out“ auf. Anscheinend ein Kernelbug.


  • Nach einer Neuinstallation von Xubuntu 22.04.3 LTS (Jammy Jellyfish) ergab sich das Problem, dass einzelne Icons von Programmen wie Slack, Davmail, Clementine oder Telegram nicht im Benachrichtungsbereich / Systray des XFCE4-Panels auftauchten.


  • Unter Android lassen sich zwar Exchange-Mails über die komplette Abgabe der Telefonkontrolle abrufen, doch mag nicht jeder sein Telefon von jemand anderem kontrollieren lassen. Aquamail und Maildroid bieten ebenfalls Exchange-Unterstützung an. Doch im Falle von mit GnuPG verschlüsselten E-Mails engt sich die Auswahl noch weiter ein und Maildroid hat unter Android 13 und 14 inzwischen Probleme.


  • Kürzlich durch Zufall in der error.log von nginx über send() failed (111: Connection refused) while resolving, resolver: 127.0.0.1:53 gestolpert. Der Fehler könnte für einige längere Wartezeiten beim Webserver verantwortlich gewesen sein. Die Lösung für das Problem war allerdings recht einfach.


  • Das Kompressionsprogramm gzip ist etwas in die Jahre gekommen, allerdings leistet es weiter gute Dienste bei hohen Kompressionsraten vor allem bei Texten wie Logdateien. Bei logrotate ist es in Verbindung mit dem Parameter compress weiter das Standardprogramm. Für Zeitvorteile und leichte Kompressionsgewinne kann dieses aber leicht durch das effizientere zstd ersetzt werden.


  • Bei meinem virtuellen Server (VPS) von Strato fingen vor mehreren Jahren massiv Fehlermeldungen bei Cronjobs a la /bin/sh: 1: Cannot fork bzw. can't fork an, die auf hohe Load Averages von mehr als 100 zurückgingen und komplette Aussetzer nach sich zogen, die teils nur mit Neustarts zu beheben waren.


  • Nach einem Update der php-redis-Pakete unter Debian von Version 5.3.7 auf 6.0.0 Anfang September funktionierte der Login bei Nextcloud plötzlich nicht mehr. Es endete immer in einer Endlosschleife des Login-Screens.


  • Auf einem der Klapprechner muckte XFCE4 nach einer gewissen Arbeitszeit rum. Das Umschalten zwischen Fenstern oder das Öffnen des Terminals mittels F12 liefen nur mit Verzögerungen bzw. langsam ab und die CPU-Belastung wies auch auf XFWM4 als Störenfried hin. Der Laptop ist als „AMD Ryzen 5 3500U with Radeon Vega Mobile Gfx“ zwar schon etwas älter, aber mit seinen 24 Gigabyte sollter er mit XFCE schon noch fertig werden. Ursächlich war wohl mal wieder eines der Updates.


  • Auf dem Klapprechner mit Ubuntu 20.04 (Focal Fossa) kommt es immer wieder zu abreißenden Internetverbindungen aus einem bisher unbekannten Grund. Einerseits wird der eingebaute RTL8723DE 802.11b/g/n Wlan-Adapter genutzt. Gleichzeitig ist aber noch ein Asus AC51 USB Wlan-Adapter für die 5GHz-Netze mit 802.11ac eingesteckt.


  • Mit Debian 11 (Bullseye) kam auch die Umstellung von Mailman 2 auf Mailman 3, wobei es wiederum kleinere Problemchen zu lösen galt.


  • Bios-Updates sind meistens nicht wirklich notwendig, aber mitunter sind die versprochenen Fehlerbehebungen oder die Unterstützung von neuer Chips doch ein ausreichender Anreiz das System-Bios upzudaten. Früher gab es dafür mitunter vom Hersteller des entsprechenden Computers oder Mainboards eine Unterstützung zumindest über eine Flashtool unter Freedos, das recht leicht auf einen USB-Stick zum Booten übertragen werden kann. Inzwischen ist es wohl üblich in das BIOS bzw. UEFI-System eine Möglichkeit einzubauen, einfach ein neues Image von einem USB-Stick zu flashen.


  • Beim Betreiben eines eigenen E-Mailservers ist für leicht paranoische Leute die größte Angst, dass der Server gehackt wird und damit alle auf dem Server vorhandenen Mails lesbar sind. Dem kann durch eine generelle Verschlüsselung mittels gnugpg allen Maileingangs vorgebeugt werden, denn dann sind für Außenstehende nur noch verschlüsselte E-Mails zu sehen, bei denen höchstens die Headerdaten wie der Absender, der Betreff oder das Datum auswertbar sind.


  • Beim Konfigurationstest für die experimentelle Nginx-Version mit Unterstützung für http/3 und quic tauchten Warnhinweise zu „protocol options redefined“ auf.